Archiv für Februar 2009

Email Marketing mit Erfolg

Donnerstag, 26. Februar 2009

Das Email Marketing ist zu einem effektiven Instrument zur Verkaufsförderung und zur Kundenbindung geworden. Es gehört zum Direktmarketing und umfasst die Erstellung von Werbebotschaften und Informationen sowie deren Versand per Email an ausgewählte Empfänger. Es grenzt sich vom unseriösen Spam-Mailing deutlich ab, da die Empfänger dem Absender zuvor ein ausdrückliches Einverständnis zur Adressnutzung und zum Empfang der Botschaften übermittelt haben.

Eine Kampagne lässt sich kostengünstig und schnell, ohne größeren Aufwand umsetzen. Die Kommunikation mit der Zielgruppe kann äußerst flexibel gestaltet und auch auf einzelne Nutzer abgestimmt werden. Mit nur einem sehr kleinen Produktionsaufwand werden in Kürze nutzerorientierte Nachrichten erstellt. Im Gegensatz zum klassischen Marketing können die Kosten für Gestaltung, Produktion und Versand hier sehr gering gehalten werden. Weiterhin lässt sich der Kundendialog gezielt steigern und eine Erfolgsmessung ist unmittelbar möglich. Sämtliche Klick- und Öffnungsraten eines Newsletters oder die Anzahl der Klicks auf die Hyperlinks zum Beispiel können in Echtzeit gemessen werden.

Allerdings gilt es beim Email oder Newsletter Marketing einige Regeln genau einzuhalten, damit der Erfolg nicht behindert und der gute Ruf bei Kunden und Interessenten nicht geschädigt wird. Emails und Newsletter sollten immer an einen persönlichen Ansprechpartner verschickt werden. Aussendungen an allgemeine Firmenadressen erreichen in der Regel nicht den zuständigen Mitarbeiter und werden gar nicht erst wahrgenommen.

Wichtig ist auch, im Newsletter eine Abmeldefunktion einzubinden. Der Empfänger sollte jederzeit die Möglichkeit haben, sich schnell und einfach wieder aus dem Email-Verteiler herauszustreichen. Fehlt diese Funktion, könnte leicht der Eindruck eines Zwangsabonnements entstehen, mit negativer Auswirkung auf die Geschäftsbeziehungen.

Unbedingt vermieden werden sollte ein kompliziertes Layout der Email oder des Newsletters. Wird für die Darstellung zuvor erst eine aktuelle Softwareversion oder ein Zusatzprogramm benötigt, sind viele Empfänger nicht in der Lage, die Information zu lesen und Ihre Email Marketing Kampagne verfehlt ihr Ziel. Eine einfache HTML-Programmierung kann indes bei allen Empfängern ohne Probleme korrekt dargestellt werden.

Weiterhin haben Sprach- und Formfehler in einer Email-Werbung nichts verloren. Fehlerhafte Rechtschreibung, umständliche Formulierungen, komplizierte Schachtelsätze und unstrukturierte Inhalte werfen schlimmstenfalls ein schlechtes Licht auf das Unternehmen. Ein knackiger, knapper Text, mit klarer und übersichtlicher Struktur dagegen, macht Lust aufs Lesen.

Deutlich werden sollte darüber hinaus auch der persönliche Nutzen für den Kunden. Welche Wünsche und Bedürfnisse hat der Kunde, welchen Wert hat die Email-Werbung für den Empfänger? Denn erst wenn ein persönlicher Nutzen für den Kunden erkennbar wird, ist dieser eher bereit das Informationsangebot auch langfristig zu nutzen.

Für ein effizientes Email- oder Newsletter Marketing sollte man mit einem seriösen Dienstleister zusammenarbeiten. Dieser kümmert sich um einen professionellen Email Versand durch hochleistungsfähige Plattformen und eine seriöse Gewinnung von neuen Newsletterabonnenten. Mit einer leistungsstarken Newsletter oder Email Software kann ein höchst effektiver Versand erzielt werden. Sie zeichnet sich durch einen guten Funktionsumfang aus. Ein kompetenter Email Dienstleister bietet eine professionelle Beratung und Unterstützung bei der weiteren Umsetzung und steht mit Rat und Tat auch bei Problemen zu Seite. Da wird die Email Aussendung mit Sicherheit zu einem vollen Erfolg!

Der Frühling kommt bestimmt – der nächste Reifenwechsel auch…

Dienstag, 24. Februar 2009

In den nächsten Wochen ist es wieder so weit: Der obligatorische Wechsel von Winter- auf Sommerreifen steht auf dem Plan. Doch viele Autofahrer sind verunsichert und wissen nicht, wann der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel von Winter- auf Sommerreifen gekommen ist.

Grundsätzlich sollte man beim Wechsel von Winter- auf Sommerreifen nichts überstürzen. Auch wenn erste Frühlingsvorboten das Ende des Winters einläuten, sollte man nicht gleich einen Reifenwechsel vornehmen, denn in den Monaten März und April sind Wetter und Temperaturen erfahrungsgemäß noch sehr wechselhaft.

Die Temperatur spielt hierbei eine wichtige Rolle:
Sommerreifen verfügen über eine relativ harte Gummimischung, so dass der Reifen auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich wird und eine hohe Geschwindigkeit und guten Fahrkomfort garantiert.
Winterreifen hingegen verfügen über eine kälteresistente Gummimischung, die nicht verhärtet und für niedrige Temperaturen und winterliche Verhältnisse ausgelegt ist.

Das ist allerdings nicht der einzige Unterschied:
Winterreifen verfügen neben sogenannten Greifkanten, also Rillen und Einschnitten im Reifenprofil, zusätzlich über Lamellen, die eine Art Verzahnung mit dem Untergrund ermöglichen. Somit lässt sich das Fahrzeug auch bei Schnee noch sicher bewegen.

Erste Gedanken an einen Reifenwechsel sollte man zumindest in diesem Jahr erst nach dem Osterfest hegen. Die Faustregel „O-O“, also „Oktober bis Ostern“ erwies sich in der Vergangenheit meistens als richtig, ist aber auch nicht auf alle Gebiete in Deutschland anzuwenden. Liegen die Temperaturen mittelfristig über 7°C und ist kein Schnee oder ein ähnliches winterliches Szenario in Aussicht, können Sie von Winter- auf Sommerreifen wechseln. Vorher sollten Sie unbedingt die eingelagerten Reifen auf Ihre Tauglichkeit überprüfen, denn Gummi altert unter anderem durch Wärme, Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung. Außerdem geht das zu Lasten der Verkehrssicherheit – und Tauglichkeit.

Auf der Suche nach geeigneten Reifen für Ihr Fahrzeug bietet sich das Internet selbstverständlich perfekt an. Suchen Sie sich einfach einen Reifenhändler im Internet mit breiter Produktpalette und gutem Service. Von zu Hause aus lassen sich die entsprechenden Reifen bequem aussuchen und mit diversen Alternativen vergleichen. Anschließend kann man sich für das beste Angebot entscheiden und einfach die gewünschten Reifen online bestellen – manche Händler bieten zudem noch einen besonderen Service und führen eine praktische Liste von Montagepartnern ganz in Ihrer Nähe an – dort können Sie sich gleich die neuen Reifen aufziehen lassen.

Fazit:
Augen auf beim Reifenkauf – Fahren Sie lieber auf Nummer sicher!

Altersvorsorge & Rente – worauf achten?

Freitag, 20. Februar 2009

Die Rente ist ein Thema, über welches sich – besser früher als später – jeder Gedanken machen sollte. Lässt eine gesicherte Altersvorsorge einen doch viel beruhigter dem Rentenalter entgegenblicken. Sich dabei aber nur auf staatliche Absicherung zu verlassen ist schon lange keine gute Idee mehr, denn der Staat zieht sich immer mehr aus der Rentenverantwortung und den Sozialsystemen zurück.

Leistungen werden gekürzt und immer häufiger gibt es statt Rentenerhöhungen nur Nullrunden. Das komplette deutsche Sozial- und Rentensystem sieht auf lange Sicht einer sehr unsicheren Zukunft entgegen, während die Lebenserwartung der Deutschen weiter zunimmt und immer weniger Kinder geboren werden.
Aus diesen Gründen ist es ratsam, beizeiten selbst aktiv zu werden um die staatliche Versorgungslücke zu schließen.

Das Renteneintrittsalter steigt demnächst auf 67 Jahre und ein heute 20 – 40 Jähriger kann höchstwahrscheinlich erst mit 70 eine Rente erwarten, welche dann maximal 30% bis 40% des letzten Netto-Einkommens betragen wird.
Die einzige Möglichkeit auch im Alter seinen gewohnten Lebensstandard zu erhalten, besteht deshalb darin, sich selbst ein Versorgungs- und Vorsorgevermögen über einen längeren Zeitraum anzusparen.

Möglichkeiten der selbstständigen Vorsorge gibt es diverse: Immobilien, Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Investmentfonds oder Versicherungen sind nur einige Beispiele. Zu jeder Möglichkeit sollte man sich einmal konkret beraten und prüfen lassen, was zur individuellen Vermögenssituation am Besten passt.

Da auch der Staat die Schwierigkeiten der aktuellen Situation erkennt, fördert er die private Altersvorsorge durch Zuschüsse und Steuervorteile:
Die Riester-Rente zum Beispiel ist für fast jeden sozialversicherungspflichtigen Angestellten bzw. Arbeiter eine sehr interessante Möglichkeit sich im Alter abzusichern. Man erhält jährlich Festzuschüsse, welche zusammen mit dem Eigenbeitrag eine spätere, private und lebenslange Zusatzrente finanzieren. Die staatliche Förderung liegt durchschnittlich bei 30% pro Jahr. Zusätzlich kann man eine deutliche Steuerentlastung erhalten.

Eine andere staatlich bezuschusste Form ist die sogenannte Rürup-Rente.
Entgegen der Riester-Rente bekommt man bei der Rürup-Rente keine Festzuschüsse. Die Förderung zeigt sich an Hand von deutlichen Steuerrückerstattungen. Besonders für Selbstständige ist die Rürup-Rente daher interessant.

Fazit:
Es existiert eine große Palette an Sparformen, Versicherungen und Geldanlagemöglichkeiten mit oder ohne staatliche Förderung. Bevor man sich für eine spezielle Vorsorgemöglichkeit entscheidet, sollte man in jedem Fall einen kompetenten Berater zu Rate ziehen. Denn die sich bietenden Möglichkeiten sind vielfältig und für einen Laien meist kaum zu überblicken. Ein Berater kann helfen, die optimale Vorsorgeform (die gegebenenfalls auch eine Kombination aus verschiedenen Vorsorgemodellen sein kann) zu finden.

Linktipp:
Hier finden Sie weitere Tipps & Grundregeln zur privaten Altersvorsorge.

Weiterbildung, Qualifikation und berufliche Chancen in der modernen Arbeitswelt

Dienstag, 17. Februar 2009

Die Anforderungen in der Berufswelt nehmen ständig zu. Neue Verfahren werden entwickelt und alte Techniken überholt. Um „up to date” und somit auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben, muss man sich regelmäßig fortbilden.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich weiterbilden zu lassen, oder auch gänzlich neue Qualifikationen zu erlangen. Viele Unternehmen bieten interne berufliche Weiterbildungen an, oder unterstützen externe Fortbildungsmaßnahmen.

Wenn dies aber nicht der Fall ist und man trotzdem eine Weiterbildung machen möchte, fällt es vielen Menschen schwer, Zeit für eine Weiterbildung zu finden. Es bedarf also Methoden, mit denen man sich trotz Berufstätigkeit weiterbilden kann. Den spärlichen Urlaub, der einem zusteht, möchte man nicht unbedingt mit Fortbildungsmaßnahmen füllen und sich unbezahlten Urlaub für eine Fortbildung zu nehmen ist für die meisten Menschen, die eh schon knapp bei Kasse sind, nicht möglich.

Es gibt zwei renommierte Methoden wie man sich ohne größere finanzielle Ausfälle weiterbilden lassen kann. Es besteht die Möglichkeit eine Fortbildung mit abendlichen Präsenzveranstaltungen, oder per Fernlehrgang, zu belegen.
Bei einer Weiterbildung mit Anwesenheitspflicht wird die Freizeit und Flexibilität des sich fortbildenden erheblich eingeschränkt, da er regelmäßig nach der Arbeit an den Veranstaltungen teilnehmen muss; Ein großer Nachteil auf dem heutigen Arbeitsmarkt, wo, neben beruflichen Qualifikationen, Flexibilität ganz groß geschrieben wird.

Ein Fernstudium hingegen ermöglicht es immer und überall zu lernen. Es kann flexibel auf Änderungen der Arbeitszeiten reagiert werden. Bei Zeit Engpässen kann man die Weiterbildung zurückstellen und ein anderes mal den Stoff nachholen.

Bevor man sich jedoch für eine Weiterbildung neben dem Beruf entscheidet sollte man sich gut informieren in wieweit diese Weiterbildung anerkannt wird und in welchem Rahmen sie zum Beispiel vom Staat gefördert werden kann.

Welche Form der Weiterbildung gewählt wird, muss jeder für sich selber entscheiden, wer allerdings nicht in seiner Flexibilität eingeschränkt werden möchte, kommt um eine Weiterbildung per Fernlehrgang nicht herum.

Professionelle Messestände

Freitag, 13. Februar 2009

… zur nervenschonenen Neukundengewinnung.

Dass die Subprime-Krise in den USA immer weitere Wellen schlägt, muss man niemanden mehr erklären. In Deutschland sind die Auswirkungen noch nicht stark zu spüren, während es in Island schon fast zum Staatsbankrott gekommen wäre, in deren Folge die Arbeitslosigkeit und Inflation die ehemalige „Schweiz im Nordatlantik“ plagen. Es kam bereits zu massiven sozialen Protesten mit rund 1.000 Demonstranten, was in der Geschichte des 320.000 Einwohner zählenden Staates sicher ein Novum ist.

In Deutschland sind solche Zustände wohl nicht zu erwarten – nicht zuletzt wegen der in der Geschichte bewiesenen Revolten-Unlust der Deutschen: „Wenn die Deutschen bei ihrer Revolution einen Bahnhof besetzen wollen, kaufen sie sich vorher eine Bahnsteigkarte“, musste Lenin nach 1919 enttäuscht feststellen. Auch werden mit der vor kurzen erfolgten Inauguration Obamas Hoffnungen auf einen in der Tradition Roosevelts stehenden „neuen New Deal“ laut, der durch die immer noch wichtige Rolle der USA in der Weltwirtschaft auch die Situation in Europa deutlich entspannen könnte. Doch in der Wirtschaft wird in langen Zeiträumen gerechnet. Bis sich die Wirkungen von Konjunkturpaketen oder New Deals entfaltet, heißt es die Depression auszusitzen.

Welche Strategien kann es hier geben? Für Firmen ist es wichtig, die Nachfrage nach ihren Produkten hoch zu halten. Neben der klassischen Werbung, die sicher immer noch ihren Zweck erfüllt, sollte aber die Wirkung einer gelungenen Präsentation der eigenen Firma bei Messen nicht unterschätzt werden. Es liegt nahe, dass ein Unternehmen, das mit einer unprofessionellen Messeausrüstung auftritt, zumindest schief angesehen wird, wenn nicht sogar komplett seinen guten Ruf verliert. Deshalb ist es wichtig, professionell gestaltete Messestände zu nutzen. Trotz eines überzeugenden Aussehens muss dies nicht teuer sein.

Auch die Befürchtung, dass aufwändige Messetechnik zwischen den Messen nur enorm viel Lagerplatz wegnimmt, muss sich nicht bestätigen. Es gibt Elemente, die so klein zusammenfaltbar sind, dass sie selbst in bestimmten Taschen schon leicht transportiert werden können und problemlos in normale PKW passen. Ein Bauelement für einen solchen platzsparenden Messestand trägt die Funktionalität schon im Namen:  Faltdisplays. Es bietet eine Front für einen großflächigen Druck, der bei professioneller Ausführung auch viel Aufmerksamkeit erzielt.

Meist noch günstiger, aber ebenso mit einer großen Fläche zum Präsentieren der eigenen Produkte, sind RollUps. Die Platzersparnis wird hier durch die Möglichkeit, diese Messeelemente in ihrem eigenen Standfuß zusammenzurollen, gewährleistet. Ähnlich einfach funktionieren Bannerdisplays: Hier wird ein Display als Rahmen genutzt, in dem verschieden Banner eingespannt werden können.

Natürlich ist der Messestand so noch nicht komplett. Was fehlt ist das Herzstück. Denn so wichtig Banner oder Displays auch sein mögen, eigentlich bilden sie nur die „Kulisse“ für den zentralen Punkt eines Messestands: die Theke. An Messetheken sammeln sich am Produkt oder an der Dienstleistung Interessierte und wollen weitere Informationen bekommen bzw. sich im Idealfall vielleicht schon als mögliche Kunden vorstellen. Es ist also extrem wichtig, dass gerade bei diesem exponierten Teil eines Messestandes viel Wert auf die Qualität gelegt wird. Auch hier bietet der moderne Messebau einige Beispiele, wie Form und Funktion zu vereinigen sind: So sind selbst die Messetheken zum Teil in Taschen transportabel.

Mit der Theke dürfte der Messestand komplett sein. Es gibt zwar noch einiges an Messezubehör, wie z. B. Aufsteller, Fahnen, Leuchtkästen oder Prospektständer, welche hier vorgestellt werden könnten. Doch soll es hier erst einmal um eine günstige Grundausrüstung gehen, die werbetechnisch etwas hermacht, aber trotzdem auch für kleinere Firmen profitabel bei Messen aller Art eingesetzt werden kann.

Es zeigt sich also, dass auch in Zeiten der Krise Möglichkeiten zum professionellen Werben weiterhin gegeben sind, ohne das dazu allzu tief in die Tasche gegriffen werden muss. Mit einem professionellen Messebauer an der Seite kann die Nachfrage nach den eigenen Dienstleistungen oder Produkten anregt werden und gleichzeitig werden Geld (für die Anfertigung), Zeit (beim Aufbau), Platz (bei der Lagerung) und – vielleicht das Wichtigste in solchen Zeiten – Nerven geschont.

Zeitarbeit & Personalvermittlung …

Montag, 09. Februar 2009

… in der Wirtschaftskrise

Leiharbeiter werden zwar in schlechten Zeiten häufig als erste entlassen, aber trotzdem kann das Konzept der Zeitarbeit auch während der Wirtschaftskrise überzeugen und dient als wichtiger Puffer zwischen Festanstellung und Arbeitslosigkeit.

“Die Wirtschaft wird künftig in schlechten Zeiten eher Zeitarbeiter beschäftigen, als eigenes Personal anzustellen”, prognostizierte der Präsident des Bundesverbands Zeitarbeit (BZA), Volker Enkerts, dem “Hamburger Abendblatt”. “In dieser Pufferfunktion liegt unsere große Chance. Wir werden zunehmend als Kriseninstrument auf dem Arbeitsmarkt genutzt.

Kommt es während eines Abschwungs zu neuen Aufträgen kann ein Unternehmen durch den Einsatz von Zeitarbeit spontan auf die neue Auftragslage reagieren und somit effektiv und wirtschaftlich arbeiten. Müsste das Unternehmen um den gestiegenen Personalbedarf zu decken, Personal fest anstellen, würde es das Risiko eingehen, bei wieder abflauender Auftragslage unter zu hohen Betriebskosten zu leiden. Durch das Konzept der Personalvermittlung hingegen können die vorhandenen Ressourcen perfekt ausgenutzt und – oftmals mit Hilfe einer kompetenten Personalberatung oder Arbeitsvermittlung – die Arbeitskräfte nach Gebrauch wieder an anderer Stelle eingesetzt werden.

Das Bild des ausbeutenden Riesen der seine Arbeiter zu Dumpinglöhnen für anstrengende, einfache Arbeit ausleiht und selber den Profit einsteckt, wie es noch in vielen Köpfen verankert ist, entspricht nicht mehr der aktuellen Situation der Dienstleister für Personalleasing.

Viele hochqualifizierte Mitarbeiter wie Ingenieure, Betriebswirte oder technische Einkäufer sind mittlerweile von Zeitarbeitsfirmen eingestellt und werden, für dasselbe Gehalt wie ihre festangestellten Kollegen, in große Firmen wie Siemens, Peugeot oder Airbus vermittelt.
Im europäischen Vergleich steht Deutschland allerdings hinten an, was den Einsatz von Zeitarbeitern anbelangt. Während die Quote der Arbeiter, die einen Personalvermittler in Anspruch nehmen, in unseren Nachbarländern zwischen 3 und 5 Prozent beträgt, liegt sie in Deutschland bei circa einem Prozent. Wolfgang Clement, ehemaliger Wirtschafts- und Arbeitsminister, heute Vorsitzender einer Forschungseinrichtung zur Zeitarbeit, erklärte gegenüber der FAZ, dass er sich dafür einsetzen möchte, „dass die Zeitarbeit in Deutschland europäisches Niveau erreicht.“

Fondsrente…

Donnerstag, 05. Februar 2009

Vorsorge mit attraktiven Renditechancen

Auch in Zeiten der Finanzkrise und den bedrohlichen Vorboten einer Rezession sollte ein wichtiges Thema nicht vernachlässigt werden: die private Altersvorsorge.

Denn: Je näher man an das Renteneinstiegsalter heranrückt, desto schwieriger bzw. kostenintensiver ist der Versuch, die bereits in einem früheren Beitrag beschriebene Versorgungslücke zu verkleinern oder gar komplett zu schließen.

Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung, kurz auch Fondsrente genannt, wird ein großer Teil des Beitrags in Investmentfonds investiert. Bei guten Anbietern kann der Kunde aus qualitativ hochwertigen Fonds mit unterschiedlichen Anlageschwerpunkten und Risikoprofilen wählen und seine Auswahl während der Laufzeit auch verändern.

Wer lieber abwarten will, bis Börse und Finanzmärkte sich wieder in einem klaren Aufwärtstrend befinden, verpasst einen günstigen Einstiegszeitpunkt. Gerade bei niedrigen Börsenkursen lohnt sich ein Investment. Darüber hinaus kann man auch bei der Fondsrente vom sogenannten Cost-Average-Effekt profitieren. Wie auch bei einem Fondssparplan wird bei der Fondsrente regelmäßig ein gleichbleibender Beitrag in einen oder mehrere Fonds eingezahlt. Bei niedrigen Kursen werden automatisch mehr Anteile gekauft, bei hohen weniger. Langfristig ergibt sich dadurch ein optimierter Einstiegspreis.

Auf lange Sicht haben insbesondere Aktien bei einem größeren Risiko auch höhere Renditen geboten als festverzinsliche Anlagen. Trotz zeitweise heftiger Kursschwankungen hat sich beispielsweise der Wert des Deutschen Aktienindex (DAX) in einem Zeitraum von 20 Jahren (von Ende 1987 bis Ende 2007) verzehnfacht. Die Renditechancen und somit die zu erwartende Rentenauszahlung sind bei der Fondsrente also deutlich höher als bei einer klassischen Rentenversicherung.

Um diese Chancen optimal auszunutzen, sollte bei der Auswahl eines Anbieters vor allem auf Flexibilität und die Qualität der zugrunde liegenden Fonds geachtet werden.