Stromkosten senken durch saubere Energie

Von Jahr zu Jahr haben die Haushalte in Deutschland mit steigenden Energiekosten zu kämpfen.  Insbesondere die Strompreise klettern immer weiter nach oben. Die Erzeugung dieses teuren Stroms geschieht meist mittels umweltschädlicher Methoden. Erneuerbare Energien, wie Wind- und Solarenergie, spielen nach wie vor eine eher untergeordnete Rolle. Die deutschen Energieversorger verfeuern z.B. in jedem Jahr 176 Millionen Tonnen Braunkohle zur Stromerzeugung. Zum Vergleich: Die USA verbrennen lediglich 76 Millionen Tonnen Braunkohle jährlich. Dabei ist Braunkohle der Klimakiller Nr. 1, weil bei der Verbrennung im großen Maße das schädliche Gas Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird. Die Folgen: Die Erde heizt sich immer weiter auf, Polkappen schmelzen, Gletscher bilden sich zurück und landwirtschaftliche Erträge brechen ein. Berichte über Flutkatastrophen und Hitzewellen beherrschen regelmäßig die Nachrichten. Die Gewinnung der Braunkohle ist ebenfalls wenig umweltfreundlich: Bagger vernichten fruchtbare Böden und Wälder, so dass unersetzliche Naturareale verschwinden.

Doch das muss nicht sein! Es gibt umweltfreundliche Alternativen. Seit 1998 gilt das Energiewirtschaftsgesetzt, womit es keine Gebietsmonopole mehr gibt. Der Stromanbieter und die Stromqualität, also auch Ökostrom, können seither frei gewählt werden. Ökostrom muss auch nicht teurer sein als konventioneller Strom. Oft ist er sogar billiger.

Es gibt zudem auch Ökostromanbieter, die ihre Gewinne nicht in die eigene Tasche wirtschaften, sondern sie in den Ausbau erneuerbarer Energien investieren. Daher bietet Ökostrom eine umweltfreundliche und zukunftsorientierte Alternative gegenüber konventionellem Strom.

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