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Ausgediente Akkus gehören nicht in den Müll

Donnerstag, 12. März 2009

Nach einer unbestimmten Zahl von Ladezyklen lässt auch bei einem gut gepflegtem Akku die Leistungsfähigkeit nach. So sieht sich der Handybesitzer gezwungen einen neuen Energiespeicher zu kaufen. Dabei muss er nicht unbedingt auf ein teures Modell des Originalherstellers zurückgreifen, sondern kann auch aus einer großen Auswahl an Ersatzakkus wählen, die im Zubehörhandel für fast alle gängigen Modelle erhältlich sind. Zwar warnen Handyhersteller immer wieder Ihre Kunden wegen angeblicher Sicherheitsbedenken davor, ausschließlich die Originalakkus zu verwenden, dies ist aber zumeist unbegründet, da der günstigere Ersatz oftmals gleichwertig oder sogar besser als die Originale ist.

Man sollte jedoch gründlich Prüfen, von wem man diese Akkus erwirbt, da es auch hier schwarze Schafe gibt, bei denen günstigste Komponenten verbaut werden, was zu fehlendem Überladungsschutz oder geringen Kapazitäten führen kann.

Da nahezu alle Batterien und Akkus umweltgefährliche Stoffe wie Kadmium (NiCd-Akkus) oder Blei enthalten, dürfen sie nicht in die Umwelt gelangen. Ausrangierte oder nicht mehr funktionsfähige Handy-, Laptop-, Organizer- oder PDA-Akkus gehören deshalb nicht in den Hausmüll, sondern müssen im Handel zurückgegeben oder an den Sammelstellen abgegeben werden.

Gut zu wissen: Auch Versandhändler sind nach der sog. Batterieverordnung zur Rücknahme verpflichtet.