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„Money makes the world go ‘round”

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Das stellten schon Liza Minelli und Joel Grey fest. Diese Erkenntnis ist unzweifelhaft richtig, ist Kapital doch für wirklich jede Firma notwendige Bedingung zur Investition und damit zur Existenz. Einem Unternehmen mit Geldsorgen kann selten noch eine lange Zukunft versprochen werden.

Besonders ärgerlich ist der eigene Geldmangel dann, wenn das Geld nicht aus eigener Verantwortung „verschwunden“ ist, sondern Schulden Anderer gegenüber der eigenen Firma der Grund sind. Welche Möglichkeiten gibt es nun, um sein Geld wiederzubekommen? Es ist natürlich möglich, sich nun selbst mit dem Forderungseinzug zu beschäftigen.

Dies ist natürlich äußerst zeitaufwendig und sicher noch nervenaufreibender – für den Eintreibenden sicher mehr als den Schuldner. Auch ist davon auszugehen, dass selten genug Kenntnisse vorhanden sind, um einen gewissen Erfolg zu erzielen.

Dies gilt – natürlich mit Einschränkungen – auch für Rechtsanwälte. In Anwaltskanzleien werden die unterschiedlichsten Rechtsgebiete (also bspw. Familienrecht oder Verkehrsrecht) beackert. Anwälte haben ohne Frage mehr Ahnung von der Materie als Selbsteintreiber, doch sind sie trotzdem nicht auf das Schuldrecht spezialisiert. Als wirkliche Alternative bleiben hier also nur reine Inkassounternehmen. Nur hier ist garantiert, dass die Mitarbeiter sich mit allen rechtlichen Kniffen auskennen, um ihren Mandanten zu deren Geld zu verhelfen.

Gerade wenn es ums Geld geht, schrecken einige Leute aber leider auch vor massiven Schritten zurück. So finden auch Inkassobüros, die ihre Wurzeln – vorsichtig ausgedrückt – in der Halbwelt haben, ihre Kunden. Ganz im Sinne des Ausspruches „Fiat iustitia et pereat mundus“ („Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe die Welt darüber zu Grunde“) werden hier die Forderungen mit mehr als fragwürdigen Geschäftsgebaren erzwungen. Zwar würde heute niemand mehr ganze Landstriche in Schutt und Asche legen (oder legen lassen), um sein Recht zu bekommen, wie Michael Kohlhaas es in Kleists gleichnamiger Novelle tut, doch auch Drohung, Erpressung und Nötigung sind nicht die feine englische Art, um an sein Geld zu kommen.

Wichtig ist also auf jeden Fall die Konsultation eines Büros, welches ein seriöses Inkasso betreibt. Denn auch mit legalen Mitteln kann genügend Druck gegenüber Schuldnern aufgebaut werden. Zu dem Instrumentarium dieser Mittel gehören unter anderem Recherchen über den Schuldner (zum Beispiel bei Vollstreckungs- und Insolvenzgerichten) und gerichtliche Mahnverfahren.

Fazit:
Es zeigt sich also, dass es durchaus möglich ist, sein Geld zurückzubekommen, ohne dabei gleichzeitig den guten Ruf der Firma zu verlieren.